+ Gutes Gespräch – gute Bewertung +

„Die Praxis kann ich dir empfehlen“

 

Zunehmend werden Praxen und Ärzte auf Portalen wie jameda.de durch ihre Patienten bewertet. Dabei handelt es sich um ein Schulnotenprinzip, welches sich in Kategorien von „Behandlung“ über „Aufklärung“ bis hin zum „Vertrauensverhältnis und der Freundlichkeit der Ärzte“ erstreckt. Immer mehr Patienten erkundigen sich im Netz welche anderen Erfahrungen Patienten bei einer Praxis gemacht haben. Doch da sich öfter unzufriedene Patienten öffentlich beklagen, als dass gleichviel zufriedene Patienten sich äußern, verzerrt sich schnell das Bild. Das Webinar gibt Impulse, welche Aspekte und Erlebnisse dazu beitragen, dass sich Patienten positiv und negativ äußern. Darüber hinaus werden Anregungen diskutiert, wie es gelingen kann, zufriedene Patienten zu Promotern zu machen.

 

 

 

+ Breaking Bad News +

 

„Warum ich?“

 

Das Gefühl in einer Praxis gut aufgehoben zu sein, entsteht vor allem durch den subjektiven Eindruck sich verstanden zu fühlen. Dabei ist entscheidend, dass die Kommunikation zwischen Arzt und Patient gelingt. Und diese gelingt immer dann, wenn maximal viel Information vom jeweiligen Gegenüber aufgenommen und verstanden wurde. Doch genau das ist oft deutlich komplizierter als es scheint. Gerade wenn Emotionen oder schwierige Botschaften im Raum stehen, ist es wichtig auf wesentliche Eckpunkte zu achten. Das Webinar eröffnet ein Framework, welches sicherstellt, dass die Kommunikation auch in schwierigen Momenten gelingt. 

 

 

 

+ Praxis remote-

Was bei einem virtuellen Arzt-Patienten Gespräch zu beachten ist? +

 

„Mein Arzttermin ist über Zoom“

 

Immer mehr Praxen digitalisieren die Arzt-Patientenschnittstellen. Ob eine Terminbuchung online oder das Zusenden von Laborwerten per email - der digitale Austausch wird auch durch den Gesetzgeber zunehmend ermöglicht. Das Webinar beschäftigt sich mit den Wirkungsmerkmalen, Fallen und Herausforderungen, die sich durch die digitale Kommunikation ergeben. Dabei steht die Frage nach einer persönlichen Bindung und vertrauensbildenden Maßnahmen im Zentrum medienvermittelte Kommunikation. 

 

 

 

 

+ Zeit nehmen trotz Druck- Wie geht das? +

 

„Die sind froh, wenn ich wieder raus bin“

 

Zeit ist ein chronographisches und ein subjektives Phänomen. Ob sich jemand Zeit nimmt oder nicht, also ob ausreichend Zeit empfunden wird oder nicht, liegt nicht nur an der messbaren Dauer.Ob sich jemand Zeit nimmt oder nicht, ob Zeit also vom Gegenüber als ausreichend empfunden wird, liegt nicht nur an der messbaren Dauer.Zeit ist gerade im Gespräch zwischen Arzt und Patienten ein kostbares Gut. Dabei klafft der Wunsch der Patienten mit den Möglichkeiten des Praxisalltags oft auseinander. In vielen Fällen stehen pro Patienten, jenseits der Behandlung, nicht viel mehr als zehn Minuten zur Verfügung. Das Webinar geht dem Phänomen „Zeiterleben“ auf den Grund und identifiziert Merkmale, die Patienten Zeit spürbar machen.

+ Umgang mit Aggression, Drohungen und Angriffen im Praxisalltag +

 

„Das werden die noch bereuen“

 

Das deutsche Ärzteblatt (2017) veröffentlichte eine Befragung nach der von 831 Hausärzten, 73% innerhalb eines Jahres mit aggressiven Menschen konfrontiert werden. Das Webinar stellt sich den Fragen: Welche innere Haltung ein Arzt braucht braucht ein Arzt, um sich gegenüber aggressiven Patenten zu positionieren?  Wie können Praxismitarbeitende in Akutsituationen deeskalierend reagieren und professionell bleiben? Es geht um die Merkmale von „Brandstiftung“ und „Frieden“ und um Hilfe zur Selbstfürsorge, um negative Vorfälle konstruktiv zu verarbeiten.

 

 

 

 

 

+ Der empathische Umgang mit Scham. Erkennen. Ansprechen. Relativieren +

 

„Machen Sie sich bitte frei“

 

Was für den Arzt Alltag ist, kann beim Patienten Schamgefühle auslösen. Unerkannte Scham kann zu Vertrauensverlust und Kontaktabbruch führen. Dieses Webinar geht dem Thema Scham auf den Grund. Es werden Kommunikationstechniken erarbeitet, die dem Patienten größtmögliche Empathie entgegenbringen und den Arzt in solchen Situationen souverän halten.

+ Umgang mit Schuld und Enttäuschung + 

 

„So habe ich mir das nicht vorgestellt“

 

Bei wachsenden medizinischen Behandlungsmöglichkeiten, wächst auch die Anforderung an ein realistisches Erwartungsmanagement. Oft leitet der heimliche Wunsch des Patienten die Erwartung an ein Ergebnis. Das Ergebnis wird dadurch zur Enttäuschung, selbst wenn es aus medizinischer Sicht besser ausfällt als erwartet. Das Webinar sensibilisiert Ärzte für kommunikative Signale der Patienten, um rechtzeitig intervenieren zu können. Dabei spielt das Konzept der Schuld eine zentrale Rolle. Im Webinar gibt es praktische Tipps, wie man mit Schuldzuweisungen selbstschützend umgehen kann und wodurch eine Deeskalation erreicht wird.

 

 

 

+ Ich als Arzt- hin und hergerissen zwischen Rolle und Person +

 

„Bin ich gut aufgestellt?

 

Selbstcoaching im Praxisalltag – wie meistere ich für mich schwierige Situationen besser? Viele Ärzte fragen sich: „Wie kann ich Konflikte besser lösen? Wie kann ich besser mit herausfordernden Situationen umgehen? Mit Patienten und Mitarbeitern.“ Das Webinar gibt Einblick in die Arbeit nach Schulz von Thun. Dabei lernen Ärzte einen Umgang mit ihrem „Inneren Team“. Diese Arbeit unterstützt, sich ganz persönlich besser aufzustellen und Handlungsoptionen zu entwickeln.

 

 

+ Lockdown der pflegende Umgang mit sich selbst +

„Ich fühle mich so hilflos“

 

Corona stellt uns alle vor nie erlebte Herausforderungen.Eine Krise, mit der jeder anders umgeht und in die wir hineinwachsen müssen. Doch wie soll das gehen mit dem Gefühl der Hilflosigkeit, Angst und dem Nichtwissen, wie es werden wird? Verhaltensweisen bei uns und anderen, die man vorher nicht wahrgenommen hat, werden wie mit einer Lupe vergrössert sichtbar und hemmen uns oder setzen ungeahnte Energien frei. In diesem Seminar geht es um das Zurückerlangen von Selbstwirksamkeit und wie wir eine Krise als Chance betrachten. Ausserdem beschäftigen wir uns damit, wie wir ganz praktisch die Bedürfnisse von Nähe und sozialem Leben

mit den gegebenen Auflagen erfüllen können.

 

+ Sind Hypochonder mehr als Simulanten? Eine Annäherung. +

 

 „Ich sterbe jeden Tag mehrere Tode. Ich bin nicht verrückt.“

 

Hypochondrie - die krankhafte Angst vor Krankheit ist ein wiederkehrendes Phänomen im Praxisalltag. Doch der richtige Umgang ist sowohl in medizinischer wie menschlicher, aber auch in juristischer Hinsicht eine Herausforderung. Dieses Online-Symposium stellt sich der provokanten Frage: Werden die Hypochonder von Ärzten gemacht? Fachexperten diskutieren darüber, wie erkennbar wird, ob ein Patient in einer hypochondrischen Phase ist oder ein Hypochonder. Wie unterscheidet der Behandler, ob es darum geht dem Patienten die Angst zu nehmen oder ihn ernst zu nehmen dem Patienten die Angst nehmen und den Patienten ernst nehmen, damit er im Verlauf nicht noch schwerer erkrankt. Das digitale Symposium versteht sich als Austausch und Annäherung an dieses komplexe Thema und lädt die Zuhörer ein, im Chat Fragen zu stellen und mit zu diskutieren.